Das Mädchen mit dem Lebenselixier

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Das Mädchen mit dem Lebenselixier

Lia ist das Mädchen, das keiner Zeit, keiner Nation, keiner Religion und keiner Lebensrichtung angehört.

Sie lenkt die Naturgewalten, hält die Welt im Gleichgewicht, kontrolliert die Spirale des Lebens und sorgt dafür, dass alles im Kreislauf bleibt.

Meine Darstellung zeigt ein Mädchen mit hellem Hautton, das jedoch Züge verschiedener Kulturen annimmt. Ihre Haare symbolisieren die Wellen des Lebens, wohingegen im Hintergrund Lavamassen sich auftürmen. Im Kontrast dazu steht der finsterschwarze Nachthimmel, in dem die Mondphasen, wie ein Bogen über Lia’s Kopf schweben.

 

girl from the universe

 

Sie umfasst einen Kelch mit einem zweifarbigen Inhalt, aus der ein Helix austritt – gezwirbelt aus einem roten und blauen Strang – Feuer und Wasser.

Die Abbildung unten  diente als Inspiration.

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Der Elefant, der den Baum des Lebens auf seinem Rücken trug

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Der Elefant, der den Baum des Lebens auf seinem Rücken trug

Eine meiner künstlerischen Lieblingskompositionen ist das Zusammenspiel von Elefant und Baum. Beides sind jeweils einzeln betrachtet, einfach gehaltene Darstellungen, die erst durch die Anordnung im Bild einen individuellen Charakter entfalten.

Der nunmehr in die Jahre gekommene Elefant stemmt den Baum des Lebens auf seinem Rücken.

Psychedelisches Wandgemälde Elefant mit Baum des Lebens

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Meine Arbeit ist an die indische Darstellung des Baum des Lebens angelehnt und diente als Inspirationsgrundlage.

elephant tree

Der Baum in Form eines Geweihs ist mit herzförmigen Blättern behangen. Der Stamm gleicht einem Totempfahl im tribal-Look.

Das dritte Auge sitzt in der Baumkrone und symbolisiert die spirituelle Komponente des Lebens. Das Auge berührt den Boden nicht, sondern ist der Ewigkeit vorbehalten.

Der Elefant hingegen ist ein irdisches Wesen, das sich zeit seines Lebens auf dem Erdboden fortbewegen muss.

Der Baum des Lebens verkörpert die Brücke zwischen dem Irdischen und dem Spirituellen, dem Ewigen. Er ist keinem Verderben ausgesetzt, sondern blüht immerzu in den schillerndsten Farben.

Verwendet wurden Acrylfarben und Schwämme.

Unser Travelblog: a couple of countries

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Unser Travelblog: a couple of countries

Nach fast einem Jahr in Portugal, bin ich wieder zurück in Deutschland – fürs Erste. Die Orte, die ich gesehen habe und die Menschen, denen ich begegnet bin, sollen nicht nur Erinnerungen bleiben. Ich werde wieder zurückkehren und nicht nur nach Portugal.

Mein neues Projekt ist ein Travelblog, das ich zusammen mit meinem Freund führe. Wir möchten reisen, in der Ferne arbeiten und unsere Geschichten mit der Welt teilen.

Deshalb haben wir eine Travel-Webseite: a couple of countries gegründet, wo ihr an unseren Abenteuern teilhaben könnt.

Dort könnt ihr unsere Artikel auf deutsch oder englisch lesen.

Lisbon in colors – Lisbon alive

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Lisbon in colors – Lisbon alive

Nun ist es schon ein paar Monate her seit ich mir die Leinwand in diesem asiatischen Kramschladen gekauft und sie gedankenlos tief hinten im Schrank vergraben habe. Da lag sie dann – so vergessen und blank. Bevor ich Lissabon verließ, würde ich sie wenigstens für die restliche Zeit, die mir hier noch blieb, an meine Wand hängen, hatte ich zu dieser Zeit gedacht. Nun war der Moment gekommen, vielleicht weil mir bald keine Zeit mehr dafür bleiben würde. Denn nichts kann ein Zimmer ungemütlicher machen, als leere weiße Wände.

Räucherstäbchen, psybient vibes, Ideenenrausch…

Da es um Lissabon gehen sollte (hänge hier nun seit mehr als 6 Monate fest) war das Thema für das Kunstwerk schnell gefunden.

Praça do Comércio ist der Hauptplatz im Stadtzentrum. Durch einen herausragenden Torbogen gelangt man auf einen großflächigen Platz, in dessen Mitte eine Statue von einem Reiter und seinem Pferd steht. Hier versameln sich die allermeisten Touristen, Backpacker und einheimische Besucher. Besonderes Highlight ist der Blick auf den Tejo, dessen niedrige Wellen von einem schmalen Citybeach umspült werden. Der Fluss ist viel zu breit, um als gewöhnlicher Fluss durchzugehen. Die andere Uferseite ist nur als skyline zu erkennen. mepaintingMan könnte meinen dort drüben läge eine Insel. Dabei gehört auch dieser Teil auf der anderen Seite des Flusses zu Lissabon. Die gelb-weiß bemalten Palastbauten, die an dem Torbogen grenzen. Der auf Säulen stehende Überbau. Die berühmte Tram 28, die in dem Torbogen eingefasst ist. In meiner Interpretation der “Lissaboner Nacht” wird die Realität in ein orientalisches Tuch gehüllt. Unter den ausdrucksstarken Farben und Mustern kann man lediglich die Originalkonstruktion erahnen. Über dem Torbogen schwebt eine psychedelische Maske. Auf der nächsthöheren Platform berühren sich zwei “Sprungsfederköpfe” Stirn an Stirn. Das Maskengesicht hat riesige Dreiecksohren und eine pharaonenhafte Krone auf dem Haupt.

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Die Tram 28, Lissabons rollende Sehenswürdigkeit, ist rein von den Farben aus betrachtet die realistischste aller Motive. Insgesamt soll das Bild eine Abstraktion von Lissabons Sehenswürdigkeiten sein. Da haben wir zum Einen die alten Straßenlaternen – mit Ornamenten verziert. Sowohl im Stand, als auch in Hängeposition. Der Mosaik-Grund vor dem Palast gliedert sich in zehn Streifen, die in Blau- und Grüntönen Wellen schlagen. Die Sardinen – ebenfalls ein beliebtes Lissabon-Motiv strömen am unteren Bildrand in alle Richtungen aus, wobei sich die beiden größten Sardinen gegenüberstehen. Das Sankt Antonius-Fest ist ein typisches Heiligenfest, das in Portugal groß gefeiert wird. Dann hängen Sardinen in allen Farben, Varianten und Materialien in den engen Straßengassen von Bairro Alto und Alfama – die Altstadtbereiche sind Lissabons Attraktion.

Das Bild ist als Ganzes betrachtet eine Nachtsicht auf die Stadt. Der Mond in Spiraloptik ist im Vergleich zu den beiden Straßenlaternen eine natürliche Lichtquelle, der mit seiner vollen Leuchtkraft einen scharfen Kontrast zum nachtschwarzen Nachthimmel zeichnet. Das Lichtermeer aus wilden Farbtupfern ist ein Gegenspiel zum Wellenteppich im Vordergrund.

Eine imaginäre Grenze entsteht am Übergang zwischen dem Palast, den Laternen, dem Mond und dem gepunkteten Nachthimmel einerseits und dem Streifenmosaik-Boden in Wellenoptik mitsamt des Sardinenschwarms andererseits.

Eine Nacht in Lissabon aus einer etwas anderen Perspektive. Lissabon in Farben – Lissabon grenzenlos abstraktiert.

Gnawing rack-wheels – am Zahnrad nagen

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wheel-rack bird Hintergrund dieses artworks mit dem Titel “wheel-rack bird” ist die Trinkente, oder auch Schluckspecht bzw. in Englisch Happy drinking bird. Gemeint ist ein physikalisches Spielzeug, das eine modellhafte Wärmekraftmaschine darstellt. Der Trinkvogel besteht aus einem Kopf, in dem sich eine kalte Flüssigkeit befindet, sowie einem Hinterteil in Form eines Glaskolbens, der von Flüssigkeit mit einem niedrigen Siedepunkt in einem luftleeren Raum umgeben ist. Sobald der Kopf in ein Wasserglas eintaucht, kühlt er ab, es entsteht ein Unterdruck, in dessen Folge die Flüssigkeit aus dem Glaskolben aufsteigt. Der Mechanismus ist vollbracht. Der Vogel kippt nach vorne. Das physikalische Spiel lässt sich beliebig oft wiederholen.

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In meiner Interpretation des Trinkvogels liegt der Fokus auf dem Vogel, welcher jedoch in seinem Aussehen im Vergleich zum physikalischen Experiment abgewandelt ist. Ein voluminöser Körper thront über einem Haufen von Zahnrädern, die sich in einer konfusen Anordnung übereinander stapeln. Trotz der räumlichen Nähe berühren sie sich nicht, lediglich ihre Zahnräder greifen ineinander. Die Fläche über dem Vogel, sowie jene darunter ist von vielen feinen Strichen umgeben, die in der Gesamtdarstellung an ein Labyrinth erinnern. Die Farben sind jeweils komplementär zueinander, bestehend aus einem Mintgrün und einem Anthrazitgrau. Das Federkleid des Vogels ist leuchtend orange, mit gelblich schattierten Zwischenräumen, die aufsteigende Flammen symbolisieren sollen. Im “Unterbauch” ist eine blaue Flüssigkeit zu erkennen, die als großer Tropfen gen rechte obere Ecke “schwappt”. Dies ist an den Bewegungsablauf des wippenden Vogels angelehnt.

Der Vogel, der in Flammen steht, ist ein Vogel der Freiheit und der Erleuchtung. Er nagt an den Zahnrädern der Zeit. Mit seinem spitzen Schnabel zerpickt er die Zahnräder und bereitet der “Endlichkeit des Seins” ein Ende. Die Zeit, die uns auf der Erde verbleibt ist nicht länger der Mittelpunkt allen Handelns und Nicht-Handelns. Statt sich die Begrenztheit der Zeit als Hindernis für verpasste Chancen und nicht wahrgenommene Mäglichkeiten vorzuhalten, schafft der Vogel der Freiheit eine neue Weltordnung, die jeglichen Zeitlimits und Restriktionen entsagt.

Die Zeit ist “zernagt”. Alles fließt im Kontinuum. Es existieren keine zeitlichen Messeinheiten mehr. Der Mensch ist nicht länger der Willkür der Skalierbarkeit unterlegen. Er hat sich über die Zeit gestellt und entscheidet nun selbst wie lange er seinen Träumen Zeit zum Reifen und Wachsen geben möchte. Er ist der wahre Herrscher über die Zeit – nicht andersrum.

Psychedelic pop-art

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Psychedelic pop-art
I am intrigued with the shapes people choose as their symbols to create a language. There is within all forms a basic structure, an indication of the entire object with a minimum of lines that becomes a symbol. This is common to all languages, all people, all times.
– Keith Haring

Keith Haring ist der Typ mit den bunten Männchen in graffity-Optik und genau der war es, der mich zu meiner neuen Arbeit inspiriert hat. In den 1980er Jahren hat er die Kunstszene wie kaum ein anderer Newcomer revolutioniert, indem er die Simplizität der Dinge zu den Menschen gebracht hat. Insbesondere die Themen und Belange des “einfachen Mannes” finden in seinen Werken eine, auf den Punkt gebrachte, Darstellung, die Menschen, aller Alters- und Gesellschaftsstufen gleichermaßen anspricht. Durch universal gebräuchliche Symbole, die Freude, Wut, Liebe, Hass, Krieg, Frieden usw. bringt er Menschen aller Kulturen und Sprachen zusammen.

Die Strichmännchen-Körper sind auf das Minimum reduziert, die sie umgebenden Linien verleihen ihnen Dymamik und Erregung. Bei meiner Transfer-Arbeit habe ich mich jedoch auf einen, etwas abweichenderen Stil gestützt. Die Silhouetten der Figuren habe ich mittels Schablone gezeichnet, anschließend die Flächen bemalt und mit Ornamenten, Symbolen und Mustern ausgeschmückt. Der Titel “floating bodies – floating minds” lässt darauf schließen, dass es sich um schwebende Körper und schwebende Gedanken handelt. 2 männliche und 2 weibliche Körper, die abwechselnd aufeinander zufliegen, sich fast berühren, nacheinander greifen, jedoch in der unendlichen Sphäre “hängen”.

floating bodies – floating minds

Das Lied von Wasser und Feuer

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A life without love is of no account. Don’t ask yourself what kind of love you should seek, spiritual or material, divine or mundane, eastern or western…divisions only lead to more divisions. Love has no labels, no definitions. It is what it is, pure and simple. Love is the water of life. And a lover is a soul of fire! The universe turns differently when fire loves water.
– Shams Tabrizi

Fire water unit

The universe turns differently when fire loves water.

Herbst outdoor-Dekor/Hippie Indianer-Mobile

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Herbst outdoor-Dekor/Hippie Indianer-Mobile

Trotz Spätsommerwetter pfeift der Herbst sachtkastaniene durch das Windspiel. Melodische Klänge schwingen durch die Lüfte und tragen die Botschaft des Windes zu den Menschen. Die beste Zeit für Meditation und Zen. Der Ort ist entscheidend, um höhere Eingebungen zu empfangen. Im Wald, am See, Fluss oder sonstigen Gewässer vereinigen sich Körper und Geist, angetrieben durch die Kraft der Ruhe und natürlichen Sphäre. Inmitten der alles nährenden Ära von Mutter Natur findet man Heilung und erlangt innere Zufriedenheit. Wer sich nicht jeden Tag zu einem Wald aufmachen will, kann sich ein Stück “Erdenheit” in den heimischen GP1050815arten oder in seine 4 Wände holen.

Wir gestalten unsere eigene Wohlfühloase mit selbstgemachten “outdoor-Schmuck” aus Naturmateralien. Es handelt sich um eine Art Mobile, welches man entweder an einen Baumast hängen, oder aber von der Zimmerdecke baumeln lassen kann. Persönlich finde ich die outdoor-Variante am schönsten, da der Natur, das wieder zurückgegeben wird, was man ihr genommen hat in Form der Materialienverarbeitung.

Jetzt geht`s los mit einem step-by-step-guide für euer eigenes Hippie-Natur-outdoor-/Herbst-Mobile…

  1. Holz sammeln: Abgefallene Äste im Wald sammeln, oder wenn ihr euren eigenen Garten habt, könnt ihr die zurückgeschnittenen Äste von Apfel-, oder Kirschbäumen aufbewahren und weiterverarbeiten. Ich selbst habe Kirschholzäste verwendet, ein wie ich finde besonders schönes Holz. Dann müsst ihr nur noch mithilfe eines Baumschneiders oder der ungefährlicheren Variante einer Heckenschere die Äste in die gewünschte Größe zurechtkürzen.

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  2. Strick, feste Schnur, Kordelschnur um die Hölzer binden, vorher die Hölzer in dem gewünschten Muster anordnen. Ich habe mich an einer “Strickleiter” orientiert, also etwa gleich große Äste untereinander mit einem individuell gewählten Abstand zwischen den Ästen zusammenschnüren und die Enden fest verknoten. Um die Stabilität zu erhöhen mit einer zweiten Schnur verflechten, was zweifarbig einen kreativeren Gestaltungsaspekt verleiht. Dabei aufpassen, dass die einzelnen Astabschnitte durch straff gezurrte Schnüre miteinander verbunden sind, am besten das Mobile gegen eine Leiter spannen, wobei die Leitersprossen als Halterungen für die jeweiligen Astabschnitte dienen.

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  3. Das Strickleiter-Grundgerüst an einen Haken oder einen Nagel so hängen, dass es frei in der Luft schwebt und genug Bewegungsspielraum zulässt. Entweder hat man die Äste vorher schon bemalt, oder aber man bemalt sie jetzt im schwebenden Zustand, was es einfacher und sauberer macht, da man die Äste nicht erst irgendwo zum Trocknen zwischenlagern muss.

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  4. Wir kommen nun zu den zusätzlichen Dekorteilen, die wir an die Äste hängen werden, um das Mobile auszuschmücken. Um den jahreszeitlichen Kanon für unsere Ideen zu nutzen, werden wir nur herbstliche “Spurenelemente” aufgreifen und ihnen in unserem Mobile einen neuen Platz geben. Dazu gehören Kastanien, Nüsse, Tannenzapfen und natürlich bunte Blätter. Ich habe Kastanien und kleine zurechtgestutzte Äste bemalt und sie mithilfe von dünnem Draht miteinaner verflochten. Vorher müssen Löcher durch die Aststücke gebohrt werden, dazu eignet sich ein manueller Schraubstock. Am Ende sind verschiedene Muster und Anordnungen entstanden, die anschließend zwischen den Astabschnitten platziert werden.

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  5. Der letzte Schliff wurde im vorigen Schritt schon angesprochen. Die zusätzlichen Dekorelemente werden an die Äste gehängt und mit Draht befestigt. Was ich mir noch ausgedacht habe, ist eine Schnurflechte am untersten Ast, welches die beiden lose hängenden Hauptstricke verbindet und dem Gesamtkonstrukt eine abschließende Note gibt. Durch die Aussparung habe ich einen freien Raum geformt, in dem ich eine weitere Kastanie stecken kann.

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         Fertig ist das Mobile! Bereit zum Aufhängen, Anschauen und Inspiriert werden! Zen!!

Trippy hippie Wandbilder

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Wer sich gerne in Bildern verliert, mehrere Interpretationen zulässt und nichts gegen ein wenig colorsplash hat, sollte zu Farbe und Pinsel greifen und sich an ein selbstgemachtes “trippy-Design” machen.Trippy bedeutet so viel wie konfus, verwirrt, chaotisch, wobei dieser Eindruck durch halluzinogene Substanzen verstärkt werden kann. Man muss jedoch kein Junk sein, um trippy Kunst herzustellen, oder in seiner vollen Intensität wahrzunehmen. In diesem Beitrag stelle ich zwei Bilder vor, die einen konfusen, mit unzähligen Formen, Elementen und Details benetzten Inhalt aufweisen.

 

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psy sea shells

 

 

Das artwork mit dem Titel “psy sea shells” (dt. psychedelische Muscheln) besticht durch die Anordnung zweier zentraler Muscheln, die ineinander verwinkelt erscheinen. Das Bindeglied ist eine weitere Muscheln, die als solche zunächst nicht erkennbar ist. Sowohl innerhalb als auch rund um die Objekte herum zirkulieren Mikroorganismen. Sie formen die Atmosphäre, den Bewegungsrhytmus und suggerieren insgesamt eine lebendige Dynamik. Die Farben, die gewählt wurden, sind an die Unterwasserwelt angelehnt. Sie wirken kühl, wässrig und pastellartig.

 

 

 

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fractal skull

 

 

Das andere artwork trägt den Titel “fractal skull” (dt. in Stücke gebrochener Schädel) und soll die menschliche Anatomie in einer trippy und eher abartigen Darstellung neu reinkarnieren. Besonders auffällig sind die, durch neon-fluoreszierende Akzente hervorgehobenen Bereiche in bestimmten Gehirnarealen und der Luftröhre. Das Bild hat eine coole Entstehungsgeschichte, denn die Grundidee des anatomischen Gerüstes war gar nicht beabsichtigt gewesen. Sie hat sich im Lauf der intuitiven Formenentwicklung herauskristallisiert. An fractal skull gefällt mir am meisten die Farbauswahl, welche kräftige, grelle Nuancen umfasst.

 

 

 

Wenn ihr jetzt auch auf den trippy Trip gekommen seid, dann nichts wie ran und bis zum nächsten Mal!